Rhein Main Magazin 03_2021

karriere 03/21 magazin  99 ($ 2#2 # (+!$+13"'2,$'0$0$ . .'$ # ),& ). ,2$ #,$) )/) ,2$ #, ( 1 21 +3 "*"$- # #&,3!. "( $) *' /) $'2$. -3-$10$-= ! 0:') '0 = (-0("'23-&$-5$0#$- (-#$0-"'3-2$01"'($# +("'$- .-$7/2(.-1"'5$0/3-2*$-(,+2$04.- '0!(173, "'3+$(-20(2 3-#(, .02!$20$32 8'$0$ -.1%733-$10$- (-("0'23-$&-3-# .-$7/2(.--$>-#$- ($ 3% 11 &$. /,* 5,/)-, ,2$ #,$) )/) ,2$ #, 21 +3 "*" #&,3!. $ .)1$, ; 0$,(3, .!2("*$2(, $0!3-#.'-$ 37'+3-& ; 0(?("'$ $0&:23-&&$, 9 33-# :!$0#$- 0(%'(-31&$'$-#$ 0!$(21!$%0$(3-& ; 12$+!$#0% "'+(2$0 2303-# "' /($+$(-#$0 (2 ; 3+ &$%:0 06(1-$+(2$0(--$3-# -$+(2$0 ; 1"'9-$(-("0'23-$&-,(22.+$- .+$&(--$3-# .+$&$- ; 0$&$+,8<(&$ $,1(273-$&-3-#!$( $#0% 3/$04(1(.--$ ; (2 1,(23-$201"'($#+("'$- .-$7/2(.--$3-# (-$#07'+$- ; 0$&$+,8<(&$ .02!(+#3-$&-1.5($731827+("'$ 3+(>7($03-$&-%:0 $(23-1&*08%2$ ; 07($'$0 %:0 $03%1-%8-&$03-# ,73&15(+(&$(-#$0 8'$#$1 '-.'%$1(- # (+!$+ )1$, #, ).,- "1 &. (0%0$3$-3-13%#($31 &$*08%2(&$.-(-+ $$5$0!3-&:!$03-1$0 2$+$-/.02 + .#$!75 55 !# 4(+!$+ #$= 2'31= 2$+$-- &$!.2$ .02>-$#- ($3"'#($5$(2$0$- -.0%,2(.--$733-1$0$0 2$+$-31"'0$(!3- & "$-., . , . . $' ' # $ )-. ,-*) '0,1 './)" ( *) )+' .2 $' ' ,4!!)/)" ,5#% #, $( /' )+ ,& $' ' #)#*!-)3# Sport-Kita im Quellenpark Bad Vilbel (Bahnhofsnähe) weg positiv. Die Ausbildung dauerte drei Jahre, und nach dem erfolgrei- chen Abschluss wollte er so schnell wiemöglich in seinemBeruf arbeiten. Durch einen Vermittlungsvorschlag der Agentur für Arbeit lernte er 2014 dieOffenbacher Firma Schneider Bild- stein Inneneinrichtungenkennen.Mit Hilfe eines Eingliederungszuschusses konnte er direkt einsteigen und sein Können beweisen. Steffen Renner, Ansprechpartner für Arbeitgeber im Mit Hilfe der Agentur für Arbeit Of- fenbach gelang es Tobias H. endlich, in seinemTraumberuf Fuß zu fassen. Manchmal kommt man erst auf Umwegen zum Ziel. Diese Erfahrung musste auch Tobias H. machen. Der junge Mann aus dem Landkreis Of- fenbach wollte nach dem Besuch der Förderschule eine Ausbildung in ei- nem handwerklichen Beruf machen – am liebsten etwas mit Holz. Nach intensiver Zusammenarbeit mit der Berufsberatung wurde die gemein- same Entscheidung getroffen, zuerst eine Berufsvorbereitende Bildungs- maßnahme zurHeranführungansein Ausbildungsziel zu besuchen. Geför- dert wurde die Maßnahme von der Agentur für Arbeit Offenbach. Im August 2011 ermöglichte die Be- rufsberatung dem jungenMann die überbetriebliche Ausbildung zum Fachpraktiker für Holzverarbeitung beimBerufsbildungswerk (BBW) Süd- hessen. Im Verlauf der Ausbildung wurde immer klarer, dass er damit die richtigeWahl getroffen hatte. Das praktischeArbeitenmit Holz ging ihm gut von der Hand und auch die Theo- rie interessierte ihnund bereitete ihm keine Schwierigkeiten. Er lernte, wie man Holz und Holzwerkstoffe verar- beitet, Oberflächen behandelt und wie Montagearbeiten durchgeführt werden. Wie Werkzeuge, Geräte und Maschinen eingerichtet, bedient und instand gehalten werden, gehörte ebenfalls zu seinem Berufsbild. Das Feedback seiner Ausbilder war durch- Auf Umwegen kommt man auch zum Ziel Bereich Rehabilitation und Behinde- rung: „Hier hat wirklich alles gepasst. Schneider Bildstein suchte händerin- gend Verstärkung und Tobias H. war voller Tatendrang. Seine Behinderung hat dabei niemanden interessiert – und siewar auch nicht wichtig bei der Begeisterung für seine Arbeit.“ Bei Schneider Bildstein Innenein- richtungen werden Möbel und In- neneinrichtungen höchster Güte entworfen und angefertigt. Moderne CAD- und Konstruktionsprogramme und Fertigungsanlagen kommen da- bei ebensozumEinsatzwiedie traditi- onelleHandwerkskunst. „Wir fertigen allerbeste Qualität für anspruchsvol- le Kunden. Unsere Stücke begleiten die Menschen ein Leben lang“, sagt Geschäftsführer Michael Schneider. „Dass der neue Kollege eine Leiden- schaft für das Arbeiten mit Holz hat, war uns schnell klar. Die braucht man aber auch für diesen Beruf.“ Karriere- Ziele Mehr Gelassenheit und eine stärkere Abgrenzung zwischen Beruflichem und Privatem sind die Top-Ziele der deutschen Arbeitnehmer. Mehr als ein Drittel der Deutschen haben sich zum Ziel gesetzt, nach Feierabend besser abzuschalten, um sich ihrem Privatleben widmen zu können. Mehr Gelassenheit im Job nehmen sich 32 Prozent vor. Auf Platz drei der guten Karrierevorsätze folgt eine erstaunlich ehrgeizige Antwort: 17 Prozent haben sich selbst zumZiel gesetzt, effizienter zu arbeiten. „Die zunehmende Kom- plexität am Arbeitsplatz erfordert neue und effizientere Arbeitsweisen. Mitarbeiter erkennen, dass sie mit Hilfe von Flexibilität und neuen Tech- nologien ihre Arbeit besser erledigen können, ohne dafür das Privatleben zu opfern“, sagt Herwarth Brune, Vor- sitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. www.manpowergroup.de

RkJQdWJsaXNoZXIy MjMzMTMy